Was findest Du in diesem Guide zur High Line in Manhattan?
Du suchst etwas Ruhe und Entspannung während deines Besuchs in New York? Kein Problem, die High Line New York - eine renaturierte Bahntrasse im Herzen der Stadt - mag genau das Richtige sein für dich. In diesem Artikel erfährst Du Wissenswertes über die faszinierende Geschichte, die beeindruckende Architektur und vielfältigen Aktivitäten entlang der High Line. Außerdem verrate ich Dir, welche anderen Sehenswürdigkeiten Du sinnvoll mit deinem Besuch kombinieren kannst, um deine Sightseeing-Tour sinnvoll zu planen. Natürlich dürfen auch meine absoluten Lieblingsrestaurants in dieser Ecke nicht fehlen – für mich als Foodie ein absolutes Paradies.
Die High Line New York: Basics und Lage
Der High Line Park ist eine renaturierte, alte Bahntrasse, die bis in die 80er Jahre für den Gütertransport genutzt wurde. Um ein Stück Geschichte zu erhalten, wurde die Trasse begrünt und für Spaziergänge, sowie ein paar kleine Events für die Bewohner und Besucher der Stadt eröffnet. Die Bahntrasse liegt rund acht Meter über dem Boden, wodurch du auch New York aus einer anderen Perspektive heraus betrachten kannst - und dank der Wohnhäuser rund herum auch mal einen Blick in die Wohnzimmer der Anwohner werfen kannst.
Die High Line New York ist direkt nach dem Central Park mein absoluter Lieblingspark der Stadt. Sie High Line mag vielleicht nicht bei der Größe und im Hinblick auf die Vielseitigkeit mit dem Central Park mithalten können, dafür kann sie mit Extravaganz und tollen Ausblicken auf die Freiheitsstatue, Little Island und die Aussichtsplattform The Edge glänzen.
Lage der High Line
Die High Line liegt im Süd-Westen von Manhatten. Sie erstreckt sich über eine Länge von 2,33 Kilometern von der Gansevoort Street auf Höhe der 14. Straße im Meatpacking District bis zur 34. Strasse in Hudson Yards. Zugänge gibt es allerdings auch auf der 23. und der 30., wenn du nicht die komplette Strecke laufen möchtest.
Anbindung
Alle Zugänge sind mit der Subway, dem Bus zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichbar. Welche Subway- oder Bus-Linie für Dich am besten ist, hängt davon ab, von welchem Stadtteil Du kommst. Du kannst dich hier aber getrost auf Google Maps und Karten verlassen, sie zeigen dir die genauen Verbindungen und sind auch hinsichtlich der Zeiten verlässlich.
Mein Tipp
Die High Line hat geregelte Öffnungszeiten; im Sommer von 7 Uhr morgens bis 10 Uhr abends. Im Winter schließt sie früher. Die Zugänge werden in der Nacht geschlossen. Stelle daher sicher, dass Du genug Zeit für eine Besichtigung einplanst. Insgesamt empfehle ich Dir, ca. 2 Stunden einzuplanen, wenn du sie komplett abläufst, dich informieren willst und auch etwas verweilen und entspannen magst. Du kannst deinen Besuch auch direkt mit ein paar Sehenswürdigkeiten drum herum verbinden.
Was bietet Dir die High Line?
Die High Line an sich ist die eigentliche Sehenswürdigkeit und Du kannst sie wunderbar erkunden, indem Du sie einfach von einem Ende zum anderen entlangspazierst. Entlang der High Line gibt es zahlreiche Infoschilder, auf denen Du alles über die Geschichte, Architektur, die zahlreichen Kunstwerke und Pflanzen erfahren kannst.
Noch mehr Infos findest Du auch hier auf der Homepage der High Line. Ein paar Orte entlang der Highline will ich dennoch an dieser Stelle hervorheben, da sie für mich besonders sehenswert sind.
Die Geschichte der High Line in New York
DAS ERSTE LEBEN DER HIGH LINE
Die Güterzugstrecke wurde in den 1930er Jahren als Teil der West Side Improvement-Projekte erbaut. Das Ziel war es, den zunehmenden Verkehrsunfällen entgegenzuwirken, die durch die Kollisionen zwischen Straßenfahrzeugen und Güterzügen auf den belebten Straßen der West Side von Manhattan verursacht wurden. Die Hochbahn wurde als Lösung entwickelt, um den Güterzugverkehr von den Straßen zu trennen und so die Sicherheit für Fußgänger und Fahrzeuge zu erhöhen.
Die High Line war seitdem ein bedeutender Bestandteil des Transportsystems in New York City. Die Güterzüge transportierten Fracht wie Fleisch, Milchprodukte und Industriegüter, die in den umliegenden Fabriken und Geschäften benötigt wurden. Mit der zunehmenden Motorisierung und dem Aufkommen von Lastwagen in den 1950er Jahren verlor die High Line jedoch an Bedeutung. Schließlich wurde der Güterverkehr auf der High Line in den 80er Jahren eingestellt. Die Gleise blieben für viele Jahre ungenutzt und dem Verfall ausgesetzt.
DIE RENAISSANCE als URBANER PARK
Statt die historische Struktur abzureißen, erkannten engagierte Bürger, Architekten und Landschaftsplaner das Potenzial der High Line als einzigartige städtische Oase. Es brauchte bis ins Jahr 1999, bis eine engagierte Gruppe von Anwohnern die gemeinnützige Organisation “Friends of the High Line” gründete. Die Gruppe hatte das Ziel, die Hochbahntrasse in einen öffentlichen Park umzuwandeln. Die Vision für die High Line fand Anklang bei der damaligen Stadtregierung und 2004 wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, um das beste Designkonzept für die Umwandlung der High Line zu ermitteln.
Das preisgekrönte Design stammt von den Landschaftsarchitekten James Corner Field Operations und den Architekten Diller Scofidio + Renfro. Ihr Konzept sah vor, die historischen Elemente der Hochbahntrasse zu bewahren und mit modernen Landschafts- und Architekturelementen zu kombinieren. 2009 wurde der erste Abschnitt eröffnet - mit überwältigender Resonanz von New Yorkern und Touristen gleichermaßen. Der letzte Abschnitt bis zur 34. Straße wurde schließlich im September 2014 fertiggestellt.
Kunst und Kultur auf der High Line
Die High Line selbst ist ein Kunstwerk – botanisch und architektonisch. Sie hat sich zu einem pulsierenden Zentrum für Kunstprojekte und Ausstellungen entwickelt. Das “High Line Art Program” fördert junge Talente und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. Dieses Programm hat dazu beigetragen, die High Line als wichtige Plattform für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler zu etablieren und deren Karrieren zu unterstützen.
VERANSTALTUNGEN AUF DER HIGH LINE
Es finden regelmäßig Veranstaltungen wie Kunstausstellungen, Kunstfestivals, Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen auf der High Line statt. Alle Infos zu den Events findest Du auf der offiziellen Homepage der High Line.
Angrenzende Sehenswürdigkeit
Die High Line lässt sich wunderbar mit umliegenden Sehenswürdigkeiten verbinden. Das angrenzenden Stadtviertel, Meatpacking District und Chelsea auf der 14. am einen Ende bietet dir neben diversen Shopping-Möglichkeiten auch eine breite Kunstszene von Gallerien bis hin zum Whitney Museum. Darüber hinaus findest du auch Little Island, einem futuristischem Stadtpark der auf Stelzen direkt ins Wasser gebaut wurde. Mit seinen Plätzen zum Verweilen oder dem Besuch von Freiluftkonzerten oder Poetry Slam Events bietet Little Island sich wunderbar zum verweilen an.
HUDSON YARDS UND VESSEL
Hudson Yards am anderen Ende ist ein relativ neues Stadtviertel und zählt aktuell zu den innovativsten der Stadt. Hier findest auch eine meine favorisierten Aussichtsplattformen, The Edge, und das Vessel. The Edge ist die höchste freiliegende Aussichtsplattform der westlichen Hemisphäre, liegt auf dem 100. Stockwerk und ragt aus dem Gebäude 30 Hudson Yards hervor.
Neben The Edge findest du auch das Vessel, ein beeindruckendes und begehbares Kunstwerk mit futuristischer Struktur aus Stahl- und Beton, das aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen Treppen, Plattformen und Brücken besteht. Das markante Erscheinungsbild und die geometrische Struktur macht es zu einem wahren Blickfang und einem beliebten Fotomotiv.
Wenn Du nicht sicher bist, welche Aussichtsplattform die Richtige für Dich ist, dann findest Du einen ausführlichen Vergleich und meine ganz klare Empfehlung in meinem Guide zu den besten Aussichtsplattformen in New York.
LittLe Island - DIE SCHWEBENDE BETONBLUME
Eine absolute Empfehlung am südlichen Ende der High Line ist ein Besuch von Little Island. Ein Mix aus moderner Architektur, Gräsern, Sträuchern, Stauden und Bäumen thront auf einer aus 132 kunstvoll angeordneten Betonpflöcken bestehenden “schwebenden” Insel. Dieser sicher kurioseste Park New Yorks schwebt über dem Hudson River und beherbergt 350 verschiedene Pflanzenarten. Mein Tipp: Schau dir den Event-Plan an und besuche eines der kostenfreien oder sehr kostengünstigen Konzerte oder Poetry Slams.

MEATPACKING DISTRICTS
Das südliche Ende der High Line führt direkt ins Herz des Meatpacking Districts zur Gansevoort Plaza. Ursprünglich als Industriegebiet für Fleischverarbeitungsbetriebe bekannt, hat sich der Meatpacking District zu einem angesagten und trendigen Viertel entwickelt. Historische Backsteinhäuser, Kopfsteinpflasterstraßen und Eisenbahngleise erinnern an die industrielle Vergangenheit des Viertels und verleihen ihm einen charmanten und unverwechselbaren Charakter. Meatpacking bietet dir neben diversen Shopping-Möglichkeiten auch eine breite Kunstszene von Gallerien bis hin zum Whitney Museum.
What Else?
Du willst dir weitere Sehenswürdigkeiten ansehen? Hier findest Du meinen Guide für die absoluten Must-Sees in New York City. Egal, ob Du 3, 5 oder 7 Tage Zeit hast - hier findest Du den perfekten Zeitplan!
Schlemmen im Chelsea Market
Direkt neben der High Line befindet sich der Chelsea Market, angesiedelt in einem der historischen Backsteingebäude in industriellem Stil, der dir eine breite Auswahl an kulinarischen Kreativität bietet. Von mexikanisch, bis über Pralinen, ein sehr feines Fischrestaurant, Bagels und vieles mehr. Er befindet sich in einem historischen Backsteingebäude im Herzen des Stadtviertels Chelseas.
Ursprünglich im Jahr 1890 als Nabisco Factory bekannt, wurde der Chelsea Market liebevoll restauriert und im Jahr 1997 als eine der besten Food-Hallen in New York City eröffnet. Meine Empfehlung im Chelsea Market ist Los Taco No 1, definitiv eines meiner Food-Highlights in New York.
Frequently Asked Questions
Die High Line in New York ist ein linearer, auf einer ehemaligen Hochbahntrasse angelegter Stadtpark im Westen Manhattans. Sie erstreckt sich von der Gansevoort Street im Meatpacking District bis zur 34. Straße in Hudson Yards. Die High Line verbindet das Grün eines Parks mit moderner Kunst, Aussichtspunkten und Sitzgelegenheiten. Sie dient als Fußgängerweg und bietet Anwohnern und Besuchern eine einzigartige Perspektive auf die Stadt sowie eine Flucht aus der städtischen Hektik.
Der Eintritt zur High Line in New York ist kostenlos. Besucher können den Park ohne Eintrittsgebühr betreten und die zahlreichen Pflanzen, Kunstwerke und die einmalige Aussicht genießen.
Die High Line in Die Öffnungszeiten der High Line in New York können je nach Jahreszeit variieren. In der Regel ist der Park täglich von 7 Uhr morgens bis zum Abend geöffnet, wobei die Schließzeiten von 19 Uhr in den Wintermonaten bis hin zu 23 Uhr in den Sommermonaten reichen.
Das One WorldDie High Line in New York beginnt im Süden am Gansevoort Street im Meatpacking District, in der Nähe des Whitney Museum of American Art.
Das One WorldDie High Line in New York beginnt im Süden am Gansevoort Street im Meatpacking District, in der Nähe des Whitney Museum of American Art.
Die High Line verfügt über mehrere Zugangspunkte entlang ihrer Strecke, die es Besuchern ermöglichen, den Park an verschiedenen Orten zu betreten oder zu verlassen. Hier sind einige Details zu den Zugängen:
- **Gansevoort Street**: Der südliche Endpunkt der High Line im Meatpacking District. Dieser Zugang ist rollstuhlgerecht.
- **14th Street**: Zugang über eine Treppe und einen Aufzug, daher ist dieser Eingang rollstuhlgerecht.
- **16th Street**: Hier findest du eine Treppe und einen Aufzug, womit der Zugang ebenfalls rollstuhlgerecht ist. Außerdem ist dies einer der Hauptzugangspunkte, da er in der Nähe von Schulen und kulturellen Einrichtungen liegt.
- **18th Street**: Eingang über eine Treppe, nicht rollstuhlgerecht.
- **20th Street**: Eingang über eine Treppe, nicht rollstuhlgerecht.
- **23rd Street**: Einer der breiteren Zugänge mit einer Treppe und einem Aufzug, daher rollstuhlgerecht.
- **26th Street**: Eingang über eine Treppe, nicht rollstuhlgerecht.
- **28th Street**: Neuer Zugang, eingeweiht Ende 2018, über eine Treppe, nicht rollstuhlgerecht.
- **30th Street - sowohl an der 10th Avenue als auch an der 11th Avenue**: Beide haben Treppen, mit einem Aufzug bei der 10th Avenue, was diesen Zugang rollstuhlgerecht macht.
- **34th Street und 12th Avenue**: Der nördlichste Zugang, der ebenso über eine Treppe und einen Aufzug verfügt und somit rollstuhlgerecht ist.